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HRANIČNÍ SYNDROM / BORDERLINE-SYNDROM

Hraniční syndrom / Borderline-Syndrom ist ein Ausstellungsprojekt der führenden tschechischen und deutschen Künstler zum Thema der sogenannten Abschiebung und des tschechisch-deutschen Zusammenlebens im Grenzgebiet des Sudetenlandes.

Der gewählte Name, der eine klinische Diagnose einer Funktionslosigkeit und Unvollständigkeit des menschlichen Geistes evoziert, deutet an, dass die Frage der Annexion und Zwangsaussiedelung des Sudetenlandes in der Nachkriegszeit eine wunde Stelle der gemeinsamen tschechisch-deutschen Geschichte geblieben ist. Die beteiligten Autoren aus drei Generationen nahmen sich des Themas ganz natürlich an, nachdem sie festgestellt hatten, dass das Problem des Sudetenlandes jeden von ihnen persönlich betrifft. In ihren Werken äußern sie sich auf kreative Weise zum größten soziodemographischen Ereignis unserer Geschichte der Neuzeit und forschen nach den Auswirkungen der Abschiebung auf die gesamten gesellschaftlichen Sphären.

Die tschechischen Künstler David Saudek (*1966), Jaroslav Valečka (*1972) und Martin Káňa (*1975) treten in den schöpferischen Dialog mit den deutschen Künstlern Hansjürgen Gartner (*1945) und Joachim Lothar Gartner (*1945), die gleichzeitig als authentische Zeugen der Vertreibung auftreten.

4.2.2016 Alfred-Kubin-Galerie, Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München

Unterstützt vom Deutsch-tschechischen Zukunftsfonds

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier: