Česká centra, Czech Centres

Česká centra / Czech centres - logo

Aktuelles

Alle Nachrichten

„Matinée der Virtuosen“: Pavel Kašpar, Piano

18.5.2016 Die Kammerphilharmonie dacapo München veranstaltet am Sonntag, den 05.06.2016, um 11 Uhr im Münchner Künstlerhaus ein Konzert mit dem als „Pianisten mit dem Feuer in den Händen“ (Münchner Merkur) gefeierten Pavel Kašpar.

Programm:

Mozart:               Ouvertüre zu „Così fan tutte“ KV 588

Chopin:             Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21

Warlock:            Serenade for Strings

Tschaikowsky: Streicherserenade C-Dur op. 48

 

Solist:                Pavel Kašpar (Klavier)

Dirigent:            Franz Schottky

Orchester:        Kammerphilharmonie dacapo München

 

Die Ouvertüre zu „Così fan tutte“ ist Mozarts vielleicht originellstes Opernvorspiel – spritzig-temperamentvoll und mit einer gehörigen Portion Ironie deutet sie die Achterbahnfahrt der Gefühle an, die die Liebespaare in der Oper durchleben.

Pavel Kašpar wurde im mährischen Ostrava geboren, wo er im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspielen begann. Sein Studium absolvierte er in Bratislava, Prag und München (u. a. bei Ludwig Hoffmann). Pavel Kašpars Repertoire umfasst – neben den Werken der großen tschechischen Komponisten wie Antonin Dvořák und Bedřich Smetana, denen er sich insbesondere widmet – das ganze Spektrum der Klassik, vom Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik. Künstlerische Zusammenarbeit erfolgte mit namhaften Dirigenten und Orchestern wie den Prager Symphonikern, dem Prager Rundfunkorchester, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Beijing Symphony Orchestra, dem Orchestra Sinfonica di Roma und dem State Symphony Orchestra of Mexico.

Gründer, künstlerischen Leiter und Chefdirigent der Kammerphilharmonie dacapo München ist Franz Schottky, der zu den letzten und engsten Schülern der Dirigentenlegende Sergiu Celibidache gehört. In dieser Tradition, die auf Celibidaches Lehrer Wilhelm Furtwängler zurückreicht, steht der außergewöhnlich volle und dabei stets transparente „deutsche“ Orchesterklang der Kammerphilharmonie.

Die Kammerphilharmonie dacapo pflegt ein breites Repertoire, das von „historisch informiert“ gespieltem Barock über Klassik und Romantik bis in die Moderne reicht. Dazu kommen Uraufführungen wie die „Vier Lieder nach Rückert und Poe“ von Moritz Eggert und die vom Orchester in Auftrag gegebene „Sinfonietta“ von Vladimir Genin. 2014 trat die Kammerphilharmonie dacapo erstmalig als Ballettorchester auf, und auch als Opernorchester musiziert das Ensemble mit Begeisterung: so z. B. mit „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck, was sowohl im Rahmen des Münchner Projekts „Oper in Schulen“ als auch in zahlreichenbayerischen Theatern großen Anklang fand. Einen besonderen Akzent setzt das Orchester auf die Neu- und Wiederentdeckung von Werken der Spätromantik und der gemäßigten Moderne für Kammerorchester.

Weitere Informationen über dem Konzert finden Sie auf der Website der Kammerphilharmonie.

© Paul Kaspar

© Kammerphilharmonie dacapo