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Deutsch-tschechische Corona-Geschichten: Das Virus im Schengen

Die Schließung der Grenze zu Deutschland war für viele pendelnde ArbeitnehmerInnen und sämtliche Institute, die im Bereich deutsch-tschechische Zusammenarbeit tätig sind, ein harter Schlag. Auch für die Menschen, die im Grenzgebiet wohnen, und zwar nicht zwingend rüber müssen, aber das im Alltag immer wieder gerne tun, brachte es viele unerwartete Komplikationen mit sich. Über die unterschiedlichen Reaktionen auf und Folgen dieser Entscheidung sowie die kreativen Lösungen, die von Individuen gefunden wurden, um damit klar zu kommen, schreibt die Journalistin Ludmila Rakusan in ihrer deutsch-tschechischen Corona-Geschichte.

Ludmila Rakusan wurde 1947 in České Budějovice geboren. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 verließ sie die Tschechoslowakei und studierte in München Germanistik und Slawistik. Sie gehörte zu den prägenden tschechischen Stimmen bei Radio Free Europe in München, wo sie bis 1994 als Senior Program Editor tätig war. Heute schreibt sie u. a. für die Passauer Neue Presse und arbeitet für den Tschechischen Rundfunk Plus. Für ihre journalistische Arbeit und ihren Beitrag zur deutsch-tschechischen Verständigung ist sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter auch den Opus-Vitae-Preis 2019.

Hier können Sie die Geschichte in den Dateiformaten .pdf, .mobi oder .epub herunterladen:

 

 

„Deutsch-tschechische Corona-Geschichten“ ist eine literarische Initiative des Tschechischen Zentrums Berlin für die Zeit, in der wegen der Corona-Pandemie keine Lesungen veranstaltet werden können. AutorInnen aus Tschechien und Deutschland erzählen kurze Geschichten davon, wie sie oder ihre literarischen Helden diese nie da gewesenen Wochen erleben. In München wird die Reihe mit Texten zweier PublizistInnen, Hans-Jörg Schmidt und Ludmila Rakusan, fortgesetzt.