Česká centra, Czech Centres

Česká centra / Czech centres - logo

Pressemitteilungen

Jan Šibík: Stories - Geschichten

9.11.2010 - Am 11.11. wird im Tschechischen Zentrum München die Ausstellung „Stories / Geschichten“ des bekannten tschechischen Fotoreporters Jan Šibík eröffnet.

09.11.2010, München  – Am 11.11. wird im Tschechischen Zentrum München die Ausstellung „Stories / Geschichten“ des bekannten tschechischen Fotoreporters Jan Šibík eröffnet, die einen Querschnitt seiner Arbeit aus den Jahren 2000-2005 zeigt. Im Rahmen der Vernissage findet ein Gespräch mit dem Autoren statt.   

 Die Bilder zeigen Schicksalsschläge und gesellschaftspolitische Ereignisse der letzten Jahre auf der ganzen Welt – die zerstörerische Tsunamiwelle, Aids in Odessa, die Kriege im Irak, in Afghanistan und Liberien, die Not in den Flüchtlingslagern in Angola, das Begräbnis des Papstes, die Ereignisse rund um den Tod von Jassir... Im Hauptinteresse des Fotografen stehen jedoch diejenigen, welche durch die Natur- und Kriegskatastrophen und Epidemien direkt betroffen sind, Kinder, Männer und Frauen. Auf den großformatigen Fotografien der Ausstellung kommen der meisterhafte Umgang mit Licht und das Gefühl für den Augenblick gut zur Geltung, was für Šibíks Fotografien charakteristisch ist.

Der Fotograf selbst sagt über seine Arbeit: „Das Fotografieren gibt mir das Gefühl, dass ich etwas Nützliches mache. Ich hoffe eigentlich, dass dies nicht nur ein Gefühl ist, sondern dass diese Arbeit wirklich wesentlich und nutzbringend ist. Ich habe gesehen, wie schwer das Leben in vielen Teilen der Welt ist. Um so mehr weiß ich es zu schätzen, wie ruhig und gut wir in der Tschechischen Republik leben.“

Der Fotograf Jan Šibík (geb. 1963) unternahm seit 1985 über zweihundert Reisen in alle Ecken der Welt. In den letzten Jahren widmete er sich vor allem dem Konflikt in Palästina. Er fotografierte 2004 ein ganzes Jahr lang die AIDS-Epidemie in der Ukraine. 2005 hielt er die schrecklichen Folgen der Flutwelle auf Sri Lanka fest, die bizarren Verhältnisse im kommunistischen Nordkorea, das Begräbnis des Papstes Johannes Paul II. im Vatikan sowie das von Jassir Arafat in Ramallah, den Wegzug israelischer Siedler aus dem Gaza-Streifen und die Folgen des Hurrikans Katrina in New Orleans. Im Jahr 2004 erhielt er beim World Press Photo-Wettbewerb den dritten Preis in der Kategorie Sportgeschichten – die Jury zeichnete seine Fotoserie mit indischen Kusti-Kämpfern aus. Er erhielt außerdem zahlreiche Preise in den Wettbewerben Czech Press Photo und Golden Prisma Award. Neben dem Fotografieren organisiert er auch humanitäre Spendenaktionen, z.B. für Kinder aus Sierra Leone oder für die Opfer von AIDS in Odessa.

  • PDF
    (27,61 KB)