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Programm

26.09.2011 20:00

„…und das ist alles, was vom Engel übrig blieb“

26.9. / 20:00 Uhr: Am 3. Abend aus der Reihe tschechische spirituelle Lyrik erklingen Gedichte der mährischen Dichter Jan Zahradníček und Jan Skácel und des aus Schlesien stammenden Petr Hruška.

Eine deutsch-tschechische Lesung mit Petr Hruška und Helmut Becker, moderiert von Zuzana Jürgens.

Jan Zahradníček, geb. 1905 in Mastník bei Třebíč, starb 1960 in Uhřínov (Südmähren). Blieb von einem Unfall mit einer körperlichen Behinderung zurück. 1952 in einem Schauprozess gegen katholische Intellektuelle zu 13 Jahren Haft verurteilt. Er starb kurz nach seiner Entlassung, seine Gedichte durften bis 1989 nur sporadisch erscheinen. Er übertrug u.a. Claudel, Hölderlin, Rilke und Dante ins Tschechische.

Jan Skácel, geb. 1922 in Znorovy (Südmähren), gest. 1989 in Brünn. Studium der Bohemistik und Russistik, ab 1953 Literaturredakteur im Tschechoslowakischen Rundfunk, von 1963 Chefredakteur der Zeitschrift Host do domu, bis zu ihrem Verbot 1969. Veröffentlichte Gedichte seit 1938. Petrarca-Preis 1989.

Petr Hruška, geb. 1964 in Ostrava, wo er bis heute lebt. Absolvent der Montanistischen Hochschule (Adaptation der Rohstoffe), anschließend Studium der Bohemistik. Arbeitet am Institut für tschechische Literatur der Akademie der Wissenschaften und als Redakteur der Zeitschrift Obrácená strana měsíce. Dresdner Lyrikpreis 1998.

Eintritt: 7/5 Euro. Mitglieder Lyrik Kabinett: freier Eintritt.

In Zusammenarbeit mit dem Lyrik Kabinett und dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik München.  

 

 

 

Veranstaltungsort:

Lyrik Kabinett, Amalienstr. 83a, München

Datum:

26.09.2011 20:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
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