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Programm

12.09.2017 19:00

Charta 77: Europäer hinter dem Eisernen Vorhang II

Vor 40 Jahren wurde die Charta 77 in der damaligen Tschechoslowakei veröffentlicht. Eine Ausstellung zu ihrer Entstehung sowie Bedeutung im europäischen Kontext. Einführungsvortrag von Jan Šícha, Autor der Ausstellung, anlässlich der Vernissage.

Die Charta 77 war eine Bürgerrechtsbewegung, die in der Tschechoslowakei das kommunistische Regime für die Missachtung der Menschen- und Bürgerrechte kritisierte. Die Bewegung, die Menschen unterschiedlichster politischer und religiöser Überzeugungen vereinte, war aus einer im Januar 1977 veröffentlichten gleichnamigen Petition hervorgegangen, die in den kommenden Jahren von Hunderten von Menschen unterzeichnet wurde.

Anlässlich des 40. Jubiläums der Charta 77 erinnert die Ausstellung „Europäer hinter dem Eisernen Vorhang“ an die Bürgerrechtsbewegung und gibt Aufschluss über die Entstehung, Arbeit und die Verdienste der Charta 77. Auch Persönlichkeiten, die mit der Bürgerrechtsbewegung eng in Verbindung standen, wie der Literaturnobelpreisträger Jaroslav Seifert, rücken ins Zentrum der Betrachtung. Zudem stellt die Ausstellung die Bedeutung der Charta 77 für die Samtene Revolution 1989 und den anschließenden demokratischen Transformationsprozess heraus.

Kurator: Jan Šícha

Mitveranstalter: Generalkonsulat der Tschechischen Republik in München

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

Veranstaltungsort:

Prinzregentenstr. 7
805 38 München
Deutschland

Datum:

12.09.2017 19:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
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