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Programm

07.05.2015 19:00

Das Jahr 1945 im Sudetengau und im Protektorat Böhmen und Mähren

Ein Themenabend zur dramatischen Entwicklung des Jahres 1945 bis zum Kriegsende im Protektorat Böhmen und Mähren und im Sudetengau. Amtliche Dokumente, Wehrmachtsmeldungen, Zeitungsberichte, Zeugenaussagen, Erinnerungen, literarische Schilderungen, Fotos, Filmausschnitte und historische Hörfunksendungen bilden das Material dieser Gruppenlesung.

Böhmen war neben dem Alpenraum die letzte Regi­on, die von der Wehrmacht gehalten wurde, mit Ein­satz von Jugendlichen als Soldaten und alten Män­nern im Volkssturm. Bombenangriffe, Verwundete und Gefallene konfrontierten die Menschen mit den Schrecken des Krieges, lange bevor die Heimat selbst zum Kampfgebiet wurde. Zwangsarbeiter und Kriegs­gefangene wurden in fast allen Städten und Dörfern eingesetzt. Das KZ Flossenbürg, das im Sudetengau und im Protektorat mehr als 20 Außenlager hatte, spielte neben Theresienstadt eine zentrale Rolle der Unterdrückung und Vernichtung. Todesmärsche und Todeszüge kreuzten sich in den letzten Wochen des Krieges mit deutschen Flüchtlingsfamilien aus Schle­sien, die vor der Roten Armee flohen. Bis zu den letz­ten Tagen verbreiteten die Zeitungen Durchhaltepa­rolen, fanden Verfolgungen und Erschießungen statt.

Eintritt: frei

Veranstalter: Adalbert Stifter Verein, Tschechische Zentrum München

©BR

Veranstaltungsort:

Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße 8, München

Datum:

07.05.2015 19:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
Eine Erinnerung ist nicht möglich, da die Veranstaltung bereits begonnen hat.