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Programm

21.11.2015 17:00

Antonín Dvořák: Biblische Lieder op. 99

Dvořáks Aufenthalt in New York war nach anfänglicher Begeisterung von finanziellen Unsicherheiten und persönlichem Unglück geprägt. Aus dieser Lebenskrise heraus entstanden seine „Biblischen Lieder“. Die Prager Mezzosopranistin Olga Černá interpretiert den Liederzyklus Dvořáks sowie Werke des tschechischen Komponisten, Malers und Schriftstellers J. B. Foerster, an der Orgel wird sie von Markéta Schley Reindlová begleitet.

Antonín Dvořák

Nach anfänglicher Begeisterung und Faszination über die Kultur der Neuen Welt gestaltete sich Antonín Dvořáks Aufenthalt in New York zur Krise. Die Zahlungsunfähigkeit seiner Mäzenin und mehrere Todesfälle im Familien- und Kollegenkreis stürzten ihn in finanzielle Unsicherheit und eine seelische Notlage, in der die „Biblischen Lieder“ op. 99 entstanden. Dvořák wählte aus den Psalmen geeignete Stellen für die Vertonung aus, die Stimmung reicht von Verzweiflung über Hoffnung, Vertrauen bis hin zum Jubelgesang. Die Prager Mezzosopranistin Olga Černá interpretiert den Liederzyklus Dvoraks sowie Werke des in Deutschland fast unbekannten tschechischen Komponisten, Malers und Schriftstellers Josef Bohuslav Foerster, an der Schmid-Orgel wird sie von Markéta Schley Reindlová begleitet.

 

Markéta Schley Reindlová

Markéta Schley Reindlová hat am Konservatorium Pilsen (Orgel bei Jitka Chaloupková) und an der Akademie der Musischen Künste Prag (Orgel bei Jan Hora) studiert. Anschließend absolvierte sie die Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg, die sie 2008 „mit Auszeichnung“ im Fach Orgel (bei Martin Sander) sowie im Fach Kirchenmusik abschloss. 2001–2008 war sie Organistin in der evangelischen Stadtkirche in Weinheim. Seit 2009 leitet sie organisatorische und pädagogische Kurse für nebenberufliche Kirchenmusiker der Diözese Pilsen. Ihre Konzerte finden im solistischen und kammermusikalischen Bereich in Deutschland, Tschechien, Spanien, Holland, Belgien, Luxemburg und Österreich statt.

 

Olga Černá

Olga Černá studierte am Konservatorium Pardubice und an der Prager Musikakademie. Schon während ihrer Ausbildung wurde sie bei Gesangswettbewerben mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem beim Internationalen Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Karlovy Vary. Es folgten Auslandsaufenthalte, so 1987–89 als Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin (Zusammenarbeit mit Harry Kupfer), 1990 am Stadttheater Bern und 1991 in Wien. Ihre Tätigkeit in Berlin brachte ihr eine Einladung zu den Bregenzer Festspielen ein (Isot Weisshand in Frank Martins „Der Zaubertrank“). Weitere wertvolle künstlerische Erfahrungen sammelte sie in Meisterkursen, u. a. bei Sena Jurinac, und bei Aufführungen im Rahmen der renommierten Wiener Festwochen. 1994 gastierte sie am Nationaltheater Prag. Seither arbeitet sie als freischaffende Künstlerin.

 

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum München, Universität Salzburg, Evangelische Stadtkirche in Bad Reichenhall

Veranstaltungsort:
Evangelische Stadtkirche, Kurstr. 5, Bad Reichenhall
Datum:

21.11.2015 17:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
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