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Programm

22.11.2009 00:00 - 00:00

Ein "dicker Schlussstrich"? Über den Umgang mit der kommunistischen Vergangenheit

Was ist der richtige Weg?

 

 Die öffentliche Diskussion und Aufarbeitung der Vergangenheit, wie er in Deutschland nach der Erstürmung der Stasizentrale mit der Errichtung der sog. Gauck-Behörde beschritten wurde? Oder der "dicke Schlussstrich", für den man sich in Polen entschied? Vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Polen, Tschechien, Ungarn und der DDR/Bundesrepublik widmet sich das Podiumsgespräch der Frage, unter welchen Voraussetzungen der staatliche und gesellschaftliche Neubeginn am besten gelingen konnte. Wo stehen Täter und Opfer heute, zwanzig Jahre nach dem Ende der kommunistischen Regime?

Auf dem Podium:
Prof. Dr. Jens Reich, Co-Autor und Erstunterzeichner des Aufrufs "Aufbruch 89 - Neues Forum"
Bohumil Doležal, Unterzeichner der Charta 77, Hochschullehrer, Publizist (Tschechien)
Krisztián Ungváry, Historiker (Ungarn)
Prof. Dr. hab. Krzysztof Ruchniewicz, Historiker (Polen)

Moderation: Dr. Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung

In Zusammenarbeit mit dem Collegium Carolinum, dem Polnischen Kulturzentrum, dem Tschechischen Zentrum München und dem Ungarischen Institut.
Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Veranstaltungsort:

Prinzregentenstr. 7
805 38 München
Deutschland

Datum:

22.11.2009 00:00 - 00:00

Veranstalter:

Gasteig


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