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Programm

20.04.2020 - 31.08.2020

Feel-Good-Filme aus Tschechien

Die Kinos sind geschlossen und die meisten Nachrichten im Moment nicht gerade erfreulich. Wir brauchen alle ein bisschen Aufmunterung. Und witzige, heitere Streifen können oft gegen schlechte Stimmung und Lagerkoller genau das Richtige sein.

Um Ihnen bei der Filmauswahl im Heimkino zu helfen, haben wir FilmemacherInnen und KinoexpertInnen aus Deutschland und Tschechien nach Tipps für tschechische Filme, die gute Laune machen, gefragt. Ihre Empfehlungen teilen wir auf Facebook und Instagram sowie auch hier mit den jeweiligen Begründungen:

# 1: Láska shora | Love From Above (CZ 2002, 98 Min., R: Petr Marek)

„Ein Film mit einer kindischen Seele, voller Sonnenschein und warmer Farben, ein Film voller Ungeschicktheit, sowohl thematisch als formall, der charmanteste Art-Brut-Film eines Regisseurs, der ganz genau weiß, was er macht – und nur so tut, als würde er es nicht wissen. Wenn man sich auf das alles einlässt, kann man sich unmöglich schlecht fühlen.“

– Bohdan Karásek, Regisseur

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# 2: Soukromý vesmír | Private Universe (CZ 2012, 83 Min., R: Helena Třeštíková)

„Was könnte die Stimmung in der Ausnahmesituation besser heben als ein Langzeitdokumentarfilm, der das Leben in seiner ebenso umwerfenden wie unerbittlichen Kontinuität zeigt? Die Zeit vergeht, Regime wechseln, Konflikte werden durchgestanden, Eltern werden zu Rentnern, Kinder werden zu Menschen und Menschen hängen weiterhin am Leben.“

–  Nicole Kandioler, Film- und Medienwissenschaftlerin (Universität Wien)

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#3: Archa světel a stínů | Ark of Lights and Shadows (CZ 2018, 90 Min., R: Jan Svatoš)

„Jan Svatoš’ ‚Archa světel a stínů‘ aus dem Jahr 2018 ist ein bemerkenswerter Dokumentarfilm, er fängt ein erstaunliches Abenteuer ein, erzählt von der Liebe sowie von dem für damalige Verhältnisse ungewöhnlichen gegenseitigen Respekt eines Ehepaars. Aber nicht zuletzt legt er auch Zeugnis von etwas ab, worüber wir heute noch selten nachdenken, nämlich von einer wunderschönen Landschaft, die am Verschwinden ist.“

– Klára Khine, Marienbad Film Festival

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# 4 We Intend To Cause Havoc (CZ / IT 2019, 88 Min., R: Gio Arlotta)

„Die Band Witch, mit dem Leadsänger Jagari, führten in den 70er Jahren die Zamrock Bewegung Sambias an. Doch nach ein paar Jahren ändern sich die Umstände im Land. Während Rezession und Hungersnot werden keine Alben herausgebracht, der Sänger wird zum Minenarbeiter. Als Regisseur Gio Arlotta die Musik von Witch entdeckt und Jagari trifft, ändert sich alles. Eine neue Band wird gegründet und Witch geht mit europäischen Musikern wieder auf Tour.“

– Eva Weinmann, DOK.fest München

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Veranstaltungsort:
Online
Datum:

Von: 20.04.2020
Bis: 31.08.2020

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


Veranstaltungserinnerung
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