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Programm

17.05.2011 19:30

Jan Hus - eine Messe für drei tote Männer

17.5. / 19.30 Uhr: Experimenteller Dokumentarfilm, der am Beispiel von drei Schicksalen (G. Bamford, O. Brüsewitz und R. Siwiec) das Märtyrer-Vermächtnis von Jan Hus aktualisiert. Ihre Revolte gegenüber der staatlichen Macht endet schließlich mit dem Opfer der Selbstverbrennung.

Der Film „Jan Hus“ ist in dem Sinne politisch, dass er von Leuten handelt, denen gesellschaftliche Probleme nicht gleichgültig waren. Die Geschichte des Jan Hus wird  nicht als Biographie präsentiert, sondern vielmehr als schmerzliche Frage, die sich aus dem Mittelalter bis in unsere Gegenwart hinein fortsetzt.

Die Geschichte spielt gegen Ende des 20. Jahrhunderts und ist  im historischen ,,Ostblock´´ situiert. In dem Film werden drei Männer vorgestellt – Graham Bamford aus England, Oskar Brüsewitz aus Deutschland und Ryszard Siwiec aus Polen. Alle drei haben etwas mit Jan Hus gemeinsam. Erstens sind sie als Märtyrer gestorben, zweitens wollten sie das Regime verbessern und drittens waren ihre Taten eine Frage des Gewissens, des Kampfes für eine bestimmte Sache. Sie traten als Individuen gegen Institutionen an, die sie eigentlich vertreten und nicht zerstören sollen.

 Weitere Informationen zu dem Film finden Sie hier: http://www.acfk.cz/jan-hus.htm

CZ 2009, 75 Min., Original mit englischen Untertiteln

R: Miroslav Bambušek

 

 

Veranstaltungsort:

Prinzregentenstr. 7
805 38 München
Deutschland

Datum:

17.05.2011 19:30

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


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