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Programm

21.11.2011 19:00 - 12.01.2012

Karel Cudlín: Unterwegs in den Osten

21.11.2011 - 12.1.2012 - Karel Cudlíns Fotografien aus Mittel- und Osteuropa sprechen von der Herrschaft des Kommunismus, von Armut und Not, aber auch von gesellschaftlicher Veränderung.

„Unterwegs in den Osten“ ist zugleich eine Publikation mit Bildern des renommierten Dokumentarfotografen Karel Cudlín, untermalt durch Texte des Schriftstellers Jáchym Topol. Cudlín fotografierte nicht nur in Tschechien, sondern auch in Polen, Rumänien, Bergkarabach, Aserbeidschan, Weißrussland, Moldawien, der Ukraine und der Mongolei. Seine Bilder sprechen von der Herrschaft des Kommunismus, von archaischen Landschaften, von Armut und Not, aber auch von Widerstand und Autonomie, von Kraft und gesellschaftlicher Veränderung, von Reservaten der Menschlichkeit. Jáchym Topol ist die „Stimme“ des Fotografen, seine ebenso präzisen wie poetischen Texte bringen die Bilder »zum Sprechen«: Er erzählt die Geschichten hinter Cudlíns Fotografien, erschließt wichtige historische, politische und kulturelle Zusammenhänge und entführt in eine Welt, die so vielleicht schon bald nicht mehr sichtbar sein wird.
Das Buch ist bei Starfruit Publications erschienen.

Der Fotograf Karel Cudlín (*1960) besuchte die Schule in Prag. Bis studierte bis 1987 studierte er am Institut für Kunstfotografie auf der FAMU, der berühmten Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste in Prag. Er arbeitete als Fotoreporter für die Wochenzeitschrift „Mladý svět“ (Junge Welt), das Journal „Prostor“ (Raum) sowie kurz für die tschechische Zeitung „Lidové noviny“. Von 1996 bis 2003 gehörte er zu den Fotografen rund um den tschechischen Präsidenten Václav Havel. Thematisch beschäftigt er sich mit Fotografien von Roma oder und ukrainischen Flüchtlingen. Meistens fotografiert er in der Tschechischen Republik, seit 1996 aber auch regelmäßig in Israel. Zurzeit arbeitet er freiberuflich und nimmt immer wieder Bilder für die Zeitschriften „Respekt“ und „Revolver Revue“ auf. Seine Fotografien sind in vielen Privatsammlungen in den USA, Europa und Israel zu sehen. http://www.cudlin.com

Jáchym Topol (*1962), tschechischer Schriftsteller, stammt ebenfalls aus Prag. Er schrieb Texte für die Rockband „Psí vojáci“ (Hundesoldaten), seit 1980 schrieb er auch für das Samizdat. 1985 gründete er das Underground-Magazin „Revolver Revue“. Seit 1991 widmet er sich hauptberuflich dem Schreiben. 1994 erscheint sein Debütroman „Sestra“ (dt. 1998 „Schwester“). Außerdem arbeitet er als Journalist, darunter für die politische Wochenschrift „Respekt“ und seit 2009 für die tschechische Tageszeitung „Lidové noviny“. Im September 2010 erhielt er für sein Werk den Jaroslav-Seifert-Preis.

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Veranstaltungsort:

Prinzregentenstr. 7
805 38 München
Deutschland

Datum:

Von: 21.11.2011 19:00
Bis: 12.01.2012

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


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