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Programm

18.03.2020 - 19.03.2020

Abgesagt: Karol Sidon: Traum von meinem Vater

„Im Jahr fünfundvierzig bekam meine Mutter die Nachricht, dass es besser wäre, mit mir wegzugehen, da mir Deportation und Gaskammer drohten.“ So beginnen Karol Sidons literarische Erinnerungen an seine Kindheit im Prag der Vierziger- und Fünfzigerjahre, an die Bewohner der Stadt und diejenigen, die nicht mehr zurückgekehrt sind – allen voran der Vater, der im KZ Theresienstadt umgebracht wurde und den der kleine Karol ein Leben lang vermissen wird.

Leider abgesagt aufgrund der aktuellen Situation

Der 1968 in Prag veröffentlichte Roman Traum von meinem Vater erschien erst 2019 in deutscher Übersetzung (ars vivendi, übersetzt von Elmar Tannert).

Karol Sidon (geb. 1942 in Prag), war nach dem Studium an der dortigen Film- und Fernsehakademie als Hörspielautor und Dramaturg tätig. Seit 1970 mit Publikationsverbot belegt, arbeitete er in manuellen Berufen. Als Unterzeichner der Charta 77 wurde er verfolgt und entschied sich 1983 ins Exil zu gehen. 1978 konvertierte er zum Judentum und absolvierte in Heidelberg ein Studium der Judaistik. Seit 1990 lebt er wieder in Prag. 1992 – 2014 war er Oberrabbiner von Prag, bis heute ist er tschechischer Landesoberrabbiner.

Termine

Mittwoch, 18. März 2020 | 18.30 Uhr | Schaezlerpalais, Maximilianstr. 46, Augsburg | Moderation: Zuzana Jürgens

Donnerstag, 19. März 2020 | 19.00 Uhr | Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, München | Moderation: Klaus Blanc

Eintritt frei

In Kooperation mit der Deutsch-Tschechischen Gesellschaft Augsburg und Schwaben, der Literaturhandlung und dem Adalbert Stifter Verein

Foto: ars vivendi

Veranstaltungsort:

Schaezlerpalais / Sudetendeutsches Haus

Datum:

Von: 18.03.2020
Bis: 19.03.2020

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
Eine Erinnerung ist nicht möglich, da die Veranstaltung bereits begonnen hat.