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Programm

05.12.2018 19:00

Milada

Milada Horáková, tschechoslowakische Politikerin und Widerstandskämpferin wurde 1950 in einem Schauprozess hingerichtet. Ihr Einsatz für Pluralismus und Meinungsfreiheit wurde ihr zum Verhängnis: Ein bewegendes Filmporträt einer Frau, die bereit war alles für ihre moralischen Überzeugungen zu opfern.

 

Im Rahmen der Reihe „1918–2018 Was ist Demokratie

CZ 2017, R: David Mrnka, engl. Originalfassung mit tschechischen Untertiteln

"Madam, diesen Kampf habe ich verloren. Ich gehe ohne Hass.“ – Dies waren Milada Horákovás letzte Worte, die 1950 in einem Schauprozess in Prag hingerichtet wurde, der weltweit Entrüstung auslöste. Bereits während der deutschen Okkupation der Tschechoslowakei engagierte sich Milada Horáková im Widerstand und überlebte nur knapp. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat sie als Abgeordnete der Volkssozialisten im tschechoslowakischen Parlament für politischen Pluralismus, Meinungsfreiheit und Individualismus ein. Dies wurde ihr zum Verhängnis: Nach dem kommunistischen Umsturz wurde sie wegen „antisowjetischer Konspiration“, „Hochverrats“, „Spionage“ und „umstürzlerischem Verhalten“ am 8. Juni 1950 zum Tode verurteilt. Ein bewegendes Filmporträt einer Frau, überzeugend gespielt von der israelischen Schauspielerin Ayelet Zurer, die bereit war alles für ihre moralischen Überzeugungen zu opfern. Ihr mutiger Einsatz für Demokratie und Menschenrechte inspiriert bis heute.

Trailer:

 

Eintritt: 7 Euro

© Fotos: Loaded Vision Entertainment

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum München, Kulturreferent für die böhmischen Länder beim Adalbert Stifter Verein

 

Veranstaltungsort:

Arena Filmtheater, Hans-Sachs-Str. 7, München

Datum:

05.12.2018 19:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


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