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Programm

25.10.2011 18:30

Oldřich Stránský: Es gibt keine Gerechtigkeit auf Erden

25. 10. / 18.30 Uhr: Ein Zeitzeugenbericht von und mit Oldřich Stránský, der sich nach 1989 für die Entschädigung tschechischer NS-Opfer einsetzte. Als Sohn einer jüdischen Familie aus Ostböhmen durchlief er fünf KZs und verlor selbst zahlreiche Verwandte im Holocaust.

Im Rahmen der Ausstellung „Porträts aus Böhmen und Mähren“.

Oldřich Stránský liest aus seiner Autobiographie „Es gibt keine Gerechtigkeit auf Erden - Erinnerungen eines tschechischen Auschwitz-Überlebenden“, die 2010 in deutscher Sprache erschienen ist. Mit dabei die Übersetzerin Anna Knechtel.

20 Jahre alt war Oldřich Stránský, als er 1941 an einem Morgen von seinen Eltern Abschied nahm, um seinen Dienst in einem Arbeitslager anzutreten. Weder Eltern noch Bruder sah er je wieder.

1921 in eine zweisprachige jüdische Familie in der nordböhmischen Bergbaustadt Brüx (tschech. Most) geboren, schildert Stránský in diesem Buch seine Jugend in Ostböhmen, die Erfahrung in fünf NS-Konzentrationslagern, sein persönliches Erlebnis der Vertreibung der Sudetendeutschen, die kommunistische Machtübernahme in seiner Heimat, das Leben in einem totalitären System und schließlich die politische Wende 1989 und die Verhandlungen über die Entschädigung von KZ-Opfern und Zwangsarbeitern, an denen er im Auftrag der tschechischen Opferverbände als Mitglied der tschechischen Delegation teilnahm.

Organisatoren: Adalbert Stifter Verein, Tschechisches Zentrum München, Ackermann-Gemeinde

 

 

 

Veranstaltungsort:

Alfred Kubin Galerie im Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses, Hochstr. 8, München

Datum:

25.10.2011 18:30

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


Veranstaltungserinnerung
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