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Programm

17.05.2018 - 22.06.2018

Tschechoslowakische Filmplakate 1918–2018

Film und tschechische Identität: Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt der besten tschechoslowakischen Filmplakate. Insbesondere in den 1960er Jahren wurden die Plakate von den renommiertesten Gegenwartskünstlern gestaltet. Das Plakat avancierte zum Kunstmedium.

Das Filmplakat – im „Westen“ Instrument des Wettbewerbs und der Reklame – sollte in den sozialistischen Ländern ein reines Kunstmedium sein. Dort, wo es keinen freien Markt und auch keine Konkurrenz gab, diente das Plakat der Aufklärung. Es sollte den Geschmack des Betrachters verfeinern und seinen Blick schulen. Noch in den 1950er Jahren bildete es meistens die Filmhandlung ab. Anfang der 1960er Jahre gaben die Künstler diese Einschränkung auf. Am besten definierte die neue Gestalt der Plakate Karel Teissig, einer der wichtigsten tschechischen Künstler: „Ein erfolgreiches Filmplakat muss schön, etwas geheimnisvoll, souverän intelligent, knapp und einfallsreich sein“. Und gerade aus dieser Grundannahme entstand das Phänomen der tschechoslowakischen Filmplakate der 60er Jahre. Mit der Plakatgestaltung beschäftigten sich in der Tschechoslowakei die wichtigsten tschechischen und tschechoslowakischen Künstler und Grafiker, welche dieser Kunstkategorie ihren eigenen Stempel der Originalität gaben.

Nur einige weitere Länder auf der Welt haben derlei Raritäten vorzuweisen, beispielsweise Polen oder Kuba.

 

Gezeigt werden Originalplakate großer Filmklassiker wie von Jiří Menzel, Miloš Forman oder Juraj Herz.

Veranstaltungsort:

Prinzregentenstr. 7
805 38 München
Deutschland

Datum:

Von: 17.05.2018
Bis: 22.06.2018

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


Veranstaltungserinnerung
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