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Programm

24.02.2016 19:00 - 25.03.2016

Purity of Materia - Zeitgenössischer tschechischer Schmuck 2016

Anlässlich der Reihe Schmuck (24.2.-1.3.) der Internationalen Handwerkermesse 2016 präsentieren wieder fünf tschechische Schmuckkünstler (Z. Roztočilová, M. Singerová, O. Sládek, L. Šikolová, M. Verner) ihre aktuellen Werke. Der Weg zum Material und dessen Verarbeitung steht dabei im Fokus. Kuratiert von Julie Bergmann und Jiří Šibor.

Im Rahmen der Internationalen Handwerkermesse (24.2.–1.3.2016), Reihe „Schmuck 2016“

Der Name und gleichzeitig auch das Thema der Ausstellung „Purity of Materia“ beziehen sich auf die Suche nach und die Vearbeitung von Materialien sowie die Erforschung ihrer reinen Essenz aus mehreren Blickwinkeln. Das Material steht im Mittelpunkt des Interesses der einzelnen Künstler. Ausgangspunkt ist das Material im  rohen Zustand – jeder der Künstler geht mit dieser Herausforderung auf seine eigene Art und Weise um. Mithilfe von unterschiedlichen Techniken kommen sie aber zum gleichen Ziel: Das Ergebnis ist ein einzigartiger, scheinbar zarter und vor allem nicht austauschbarer Schmuck – ein Objekt, in dem sich nach wie vor die ausgewählten Materialien erkennen lassen.

 

Vernissage: 24.2.2016 | 19.00 Uhr in Anwesenheit der Künstler

Dauer der Ausstellung: 25.2.–25.3.2016

Verlängerte Öffnungszeiten: Do–So 25.–27.2. 10–18 Uhr

 

Zdena Roztočilová * 1957

lebt und arbeitet in Malá Skála (Kleinskal). Sie studierte an der Kunstgewerblichen Hochschule Prag. Eine große Rolle in ihrem Schaffen spielen die strengen geometrischen Formen, kombiniert und aufgefrischt durch gebogene Linien, welche dem Schmuck eine eigene Dynamik geben. Sie verwendet dabei durchaus unterschiedliche und auch ungewöhnliche Materialien, so z. B. neues Silber, Messing, Steinimitate oder auch gebrannten keramischen Ton und Wachs. Zdena Roztočilová sagt dazu: „Für mich ist der Schmuck wie die Kirsche auf der Torte. Wenn er am richtigen Ort und an der richtigen Person angebracht ist, dann ist es nicht wesentlich, aus welchem Material der Schmuck hergestellt wurde und welche Form er hat, denn genau so ist das richtig.“   

zdenaroztocilova.cz

Martina Singerová *1987

ist die jüngste Ausstellerin. Seit 2009 studiert sie in der Schmuckklasse bei Professor Daniel Kruger an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an der Saale in Deutschland, wo ihre Werke im Rahmen von Gruppenausstellungen bereits öfters ausgestellt worden sind (München, Halle an der Saale, Weimar, Düsseldorf usw.). Auch Martina Singerová verwendet ungewöhnliche Materialien. Anfangs hat sie Schmuck aus Filmstreifen entworfen, dann hat sie für ihre künstlerische Arbeit das Toilettenpapier entdeckt. Aus dem Toilettenpapier entstehen dann dank verschiedener Techniken und Typen der Bearbeitung originelle und interessante Schmuckstücke, für die die Autorin sowohl in der Heimat als auch im Ausland ausgezeichnet worden ist.

martinasingerova.com

Oldřich Sládek

beschäftigt sich außer mit Schmuck auch mit Design und Architektur. Er hat an der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Prag sowie parallel an der Kunstgewerblichen Hochschule Prag im Atelier K.O.V. (Konzept – Objekt – Bedeutung) bei Eva Eisler studiert. Sein bisher größtes Projekt war das Design der Medaillen für die  Icehockey Weltmeisterschaft 2015, die aus galvanischem Metall in drei Farben in Kombination mit geschliffenem Kristall gestaltet waren.

oldrichsladek.com

Ludmila Šikolová *1965

kommt aus Jablonec (Gablonz), wo Glasherstellung und Bijouterie eine lange Tradition hat. Dort studierte sie Metallgravur an der Kunstgewerblichen Mittelschule für Bijouterie, später absolvierte sie die Kunstgewerbliche Hochschule Prag, Atelier für Metall und Schmuck, sowie ein Studium auf Rhode Island School of Design. Für die Herstellung ihres Schmucks verwendet Ludmila Šikolová eher nicht traditionelle Materialien. Nach ihrer Rückkehr von dem Studienaufenthalt in den USA waren das z. B. Kreditkarten, daneben sind es aber auch Materialien wie Knochen, Obststücke oder Papier. Gerade aus Papier stellt sie Kragen und Körperschmuck oder Pyramiden her, die als Ohrschmuck dienen.

Martin Verner *1984

studierte an der Kunstakademie in Prag. Während des Studiums absolvierte er ein Jahr an der Sheffield Hallam Universität in Großbritannien.  Bei der Schmuckherstellung lässt er sich von seiner unmittelbaren Umgebung inspirieren. Er interessiert sich für die visuelle Wirkung der natürlichen Formen, die er auch in Mikrozellenstrukturen sucht. Diese Prinzipien hat er auf seine Schmuckkollektion angewandt, die die Poetik der Mikrowelt reflektiert. Inspirationsquelle ist ferner das urbane Leben mit all seinen faszinierenden Aspekten (Architektur, Kunst, Musik, Menschen…). Auch diese Dinge lässt er in seinen künstlerischen Schmuckausdruck einfließen.

martinverner.cz

Einladung:

 

 

Veranstalter: Tschechisches Zentrum München

Veranstaltungsort:

Prinzregentenstr. 7
805 38 München
Deutschland

Datum:

Von: 24.02.2016 19:00
Bis: 25.03.2016

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum


Veranstaltungserinnerung
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