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Programm

23.11.2017 19:00

Töten auf Tschechisch

10. Mai 1945. Jiří Chmelíček filmt mit seiner 8-Millimeter-Kamera, wie sich der Hass der jahrelang unter Hitlers Terror leidenden Tschechen an deutschen Zivilisten entlädt. Der erschreckende Filmfund bildet den Ausgangspunkt der Dokumentation "Töten auf Tschechisch". Gespräch mit dem Regisseur im Anschluss.

Im Rahmen der Herbstlese(n).

CZ 2010, dt. Synchronfassung, R: David Vondráček, 57 Min.

Zwei Tage nach Kriegsende treiben tschechische Milizen deutsche Bewohner Prags mit brutaler Gewalt aus der Stadt. Es ist der Beginn der Vertreibung fast aller Deutschen aus der Tschechoslowakei. Im Prager Stadtteil Bořislavka filmt der Bauingenieur Jiří Chmelíček mit seiner 8-Millimeter-Kamera, wie sich der Hass der jahrelang unter Hitlers Terror leidenden Tschechen entlädt. Am Ortsausgang werden deutsche Zivilisten offenbar wahllos erschossen. Der erschreckende Filmfund bildet den Ausgangspunkt der Dokumentation "Töten auf Tschechisch", die nach ihrer Ausstrahlung im tschechischen Fernsehen zur besten Sendezeit eine emotional aufgeladene Debatte ausgelöst hat.

Die Kulturreihe Herbstlese(n), die das Bohemicum Regensburg-Passau und der Studiengang Deutsch-Tschechische Studien der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum München veranstalten, wird von der Universitätsstiftung PRO ARTE unterstützt.

Foto: © Česká televize

Veranstaltungsort:
Kinos im Andreasstadl, Andreasstr. 28, Regensburg
Datum:

23.11.2017 19:00

Veranstalter:

Das Tschechische Zentrum ist Mitveranstalter


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