Stimmen zum 20. Jubiläum des Tschechischen Zentrums

  • 27. 11. 2020
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In diesem Herbst feiert das Tschechische Zentrum München ein wichtiges Jubiläum: Vor zwanzig Jahren hat es seine Tätigkeit in der Prinzregentenstraße 7 aufgenommen und ist seitdem zum festen Bestandteil der hiesigen Kulturszene geworden.

„Im Namen des tschechischen Generalkonsulats in München möchte ich dem Tschechischen Zentrum zum 20. Jubiläum seines Bestehens an dieser repräsentativen Münchner Adresse gratulieren. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das Tschechische Zentrum eine Menge geleistet, viele Projekte realisiert und zahlreiche Besucher erfreut. Ich bedanke mich bei allen ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern für diese kreative Arbeit, die hilft, den guten Ruf Tschechiens nicht nur in München und Bayern, sondern auch in ganz Süddeutschland zu stärken. Es freut mich, dass es dem aktuellen Direktor des Tschechischen Zentrum Jiří Rosenkranz trotz der außerordentlich schwierigen Umstände der aktuellen epidemiologischen Krise nach und nach gelingt, neue Kreise von Interessenten und Besuchern zu gewinnen, Veranstaltungsformate zu erweitern und neuen prestigeträchtigen Kooperationsnetzwerken beizutreten. Als Vertreter des Außenministeriums sind wir dem Tschechischen Zentrum sehr dankbar für die hervorragende langjährige Zusammenarbeit und die vorbildliche Repräsentation unseres Landes. Für die kommenden Jahre wünschen wir viel Elan bei der Überwindung aller Hürden, zuverlässige Partner und viele weitere inspirierende Ideen, die uns alle bereichern!“

  • Kristina Larischová, Generalkonsulin der Tschechischen Republik in München

„Als das Tschechische Zentrum im Jahr 2000 seine Tätigkeit in München aufnahm, lernten wir in Jan Šícha einen überaus kreativen Direktor kennen. Es war Sympathie auf den ersten Blick. Von Anfang an arbeiteten wir unbürokratisch zusammen. Šícha vermittelte uns viele Kontakte und wir unterstützten seine Arbeit bis hin zu gemeinsamen Vorhaben. Als die bestellten Stühle zu seiner ersten Veranstaltung nicht rechtzeitig geliefert worden waren, halfen wir spontan aus. So saßen die Gäste des Tschechischen Zentrums auf den blauen Stühlen des Sudetendeutschen Hauses, ein wunderbares Symbol der Zusammenarbeit, die sich von Jahr zu Jahr verfestigt hat und schließlich ganz selbstverständlich geworden ist.“

  • Peter Becher, 1. Vorsitzender, Adalbert Stifter Verein

„Eine Veranstaltung des Tschechischen Zentrums im Sudetendeutschen Haus – vor 20 Jahren klang dies für manchen vielleicht noch wie eine Provokation, heute ist es Normalität. Die Verhärtung einstiger Fronten ist Geschichte. Dass ich als Kulturreferent für die böhmischen Länder fast über den gesamten Zeitraum der Existenz des Münchner TZ zusammen mit diesem dazu beitragen konnte, dass man viele Veranstaltungsbesucher in beiden Häusern regelmäßig sieht, erfüllt mich mit Dankbarkeit. Mit allen Leiterinnen, Leitern und MitarbeiterInnen gab es ein außergewöhnlich hohes Maß an von Herzlichkeit geprägter Kooperation. Unvergessen bleibt für mich aber vor allem ein gemeinsames Projekt, 2016 mit tatkräftiger Hilfe von Ondřej Černý und Anett Browarzik umgesetzt: die brillante Theateraufführung Dechovka mit dem Ensemble VOSTO5 und dem Thema unserer gemeinsamen, so vielfältigen Geschichte. Srdečné blahopřání!“

  • Wolfgang Schwarz, Kulturreferent für die böhmischen Länder


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